Bezirksklinik Rehau

(Rehau/Oberfranken)

Wappen des Bezirks Oberfranken
 
Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
 
Die Bezirksklinik Rehau liegt eingerahmt von Wiesen und Wäldern am Stadtrand von Rehau. Das Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet neben voll- und teilstationären Behandlungsplätzen auch die Möglichkeit einer spezialisierten ambulanten psychiatrischen Versorgung. Besuchen Sie uns auf den weiteren Seiten.
 

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Aktuelles:

Bezirksklinik Rehau:

Aktuelles aus der Bezirksklinik Rehau

 

"IM FOCUS"

Bei seiner Begrüßung im Rahmen der letzten Ausstellungseröffnung August Zeitlers "Im Focus - Meine Auseinandersetzung mit Kunst" in der Bezirksklinik konnte der ärztliche Leiter Dr. Lothar Franz zwei Künstler aus Herzlichste willkommen heißen, nämlich Ilia Lang aus Aussteller und den erwähnten August Zeitler als dem Leiter der Ergotherapie. Dieser geht nämlich zum Ende März in den wohlverdienten Ruhestand und es ist damit wie erwähnt die letzte von ihm initiierte, vorbereitete und ausgestaltete Veranstaltung.
 
Dr. Franz führte den Zuhörern nochmal die von Zeitler begleiteten Werke in Erinnerung, von denen viele in den hinteren Parkanlagen stehenbleiben werden und den Skulpturenpark des Hauses bereichern. Das „Leben im Zweieck“, „Lebenslinien/Lebenswege“, „Eisen, Blech, Gewindestangen“, „Holzbildhauen und Schiefergestaltung“ um nur einige zu nennen.
 
Auch die Daten des „Ausscheiders“ ließ Dr. Franz Revue passieren, von der Ausbildung zum Goldschmied zur Diakonenausbildung an der Landesdiakonenanstalt Rummelsberg. Danach folgten Stationen als Krankenpfleger und Erzieher, bis er schließlich eine Ausbildung zum Ergotherapeuten erfolgreich durchlief. Danach war er Ergotherapeut an der „Hohen Warte“ und ab 1982 in der Bezirksklinik Rehau, bis er die Leitung der Abteilung im Jahr 1997 übernahm. Seit 2011 ist Zeitler Mitglied in „focus europa - Kunst ohne Grenzen“ und stehe sowohl dienstlich als auch privat mit vielen Künstlern in Verbindung, von denen man einige auf künstlerischem Sektor als Rohdiamanten oder ungeschliffene Edelsteine bezeichnen könne.
 
August Zeitler lernte Ilia Lang kennen und je mehr dieser malte, umso überraschter und begeisterter war Zeitler von dessen Werken. In gebrochenem Deutsch teilte dieser ihm mit, dass er in seiner Heimat Georgien einen akademischen Abschluss als Maler und Bildhauer erreicht habe, einige Jahre in Jalta auf der Krim lebte und nach der russischen Okkupation der Krim aus der Ukraine flüchtete. Seitdem lebe er in Bad Steben. Er spürte, dass dieser zurückhaltende Mann etwas zu bieten hatte, dass man als „wertvoll“ bezeichnen kann. Hier stünde ein Künstler vor Zeitler, der in Deutschland noch entdeckt werden wolle und auf dessen blankgeschliffene Facetten das Licht der Öffentlichkeit erst scheinen müsse. Es war ihm ein Anliegen, diesen Mann zu fördern und zu unterstützen und er sollte der Künstler sein, den er in seiner letzten offiziellen Laudatio in diesem Haus vorstellen wolle.
 
Ilia Lang sei ein sensibler Künstler, dessen Stimmung und Befindlichkeit in seinen Bildern zum Ausdruck komme. Das werde vor allem in seinen monochromen Zeichnungen und Bildern in Acryltechnik deutlich. Nebelverhangene Landschaften, aber auch Wintertage seien prägende Motive seiner Bilder. Ähnliches erlebe der Betrachter bei den Darstellungen der Menschen. Angstvolle Gesichter und geschundene Körper aber auch helle lichte Darstellungen, geprägt von einer Spur Ironie. Auffallend sei das Spiel mit Licht und Schatten in seinen Bildern. Ilia Lang jongliere mit den Gefühlen der Betrachter. Er vermöge es, Emotionen zu wecken. Seine Bilder seien präzise und erschreckend real. Er fokussiere sich auf Teilbereiche und rücke Alltagsthemen in den Mittelpunkt. Er habe seine Umwelt und die Menschen, die darin leben, fest im Blick.
 
Er könne einer der Großen werden, wenn seine Kunst wahrgenommen und gefördert werde und Zeitler forderte die Besucher auf, sich vom Talent des Künstlers zu überzeugen und sich von Ilia Langs Bildern berühren zu lassen.
 
 
Info:
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. März 2017 im Foyer des Sozial- und Therapiezentrums während der üblichen Öffnungszeiten des Hauses zu besichtigen. Listen mit Bildtiteln und -preisen liegen mit weiteren Informationen über eine eventuelle Verkaufsabwicklung aus.
 

 

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Letzte Aktualisierung am 24.02.2017





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