Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

 

Behandlungsmethoden

  
 
 

Arten von Behandlungsmethoden

Grundsätzlich lassen sich alle Behandlungsmethoden der Psychiatrie und Psychotherapie einteilen in:
  • somatisch-biologische
  • psychotherapeutisch-psychoedukative
  • soziotherapeutisch-sozialpädagogische
  • ergotherapeutische und
  • rehabilitativ orientierte
 
 

Nachgewiesene Wirksamkeit

In unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik werden alle Behandlungsmaßnahmen, die in ihrer Effektivität (Evidence based medicine) bewiesen sind, angewendet.
 
 

Orientierung an Leitlinien

Die Behandlungsschritte orientieren sich dabei an den anerlannten leitlinien, wie sie von den wissenschaftlichen Fachgesellschaften für Psychiatrie und Psychotherapie in Deutschland oder in den USA vorgegeben werden. Dabei gehen persönliche Erfahrung, aktueller Forschungsstand sowie Wünsche und Erfahrungen der Betroffenen und ihrer Angehörigen in die Therapiekonzepte mit ein.
 
 

Unsere Behandlungsmethoden
 

Folgende Behandlungsmethoden kommen bei uns zur Anwendung:
  • Psychiatrische und internistisch-neurologische Diagnostik von psychischer Störung, körperlicher Erkrankung, mit Labordiagnostik, EKG, EEG und cranialer Computertomographie als Routinemaßnahmen.
  • Psychologische Testdiagnostik, ergotherapeutische Leistungsdiagnostik, medizinische und diätetische Abklärung z. B. bei Essproblemen, Schlafstörungen, unspezifischen psychosomatischen Beschwerden usw.
  • Mitbehandlung einer relevanten körperlichen Erkrankung aus dem internistischen oder neurologischen Bereich, in Zusammenarbeit mit der internistischen Oberärztin des Hauses bzw. der Klinik für Neurologie am Hause.
  • Chefarzt- und Oberarzt-Visitengespräche zur Klärung aktueller Fragen, der Befindlichkeit, Besprechung von notwendigen diagnostischen und therapeutischen Schritten.
  • Adäquate Therapie mit modernen und nebenwirkungsarmen Psychopharmaka, z.B. modernen Antidepressiva, atypischen Neuroleptika, Stimmungsstabilisatoren, Anxiolytika.
  • Ergotherapie zum einen zur Wiederentdeckung kreativer Fähigkeiten, zur Tagesstrukturierung und zur gezielten Behandlung von Symptomatik und Verhalten, dann zur ergotherapeutischen Diagnostik einschl. kognitivenTrainings zur Verbesserung von Merk- und Konzentrationsstörungen, Leistungsstörungen, evtl. verkehrsmedizinische Untersuchung.
  • Gestaltungstherapie als psychotherapeutisch orientierte, kreative Ergotherapie zur Aufdeckung und Bearbeitung unbewusster Konfliktkonstellationen.
  • Psychiatrische Sport- und Bewegungstherapie, z. B. als Anti-Aggressionstraining, zur Verbesserung von Psychomotorik und Verhalten.
  • Mal- und Kunsttherapie als kreative Ausdrucksform und vorbewusster Problemkonstellationen.
  • Einzelpsychotherapie, problembezogene psychiatrische Gespräche, Kriseninterventionsgespräche, Gespräche in der Bezugspflege.
  • Gruppenpsychotherapie und andere themenbezogene Gruppen.
  • Physikalische Therapie, Massagen und Krankengymnastik.
  • Paargespräche, Einbeziehung der Partner und der Familie, Angehörigengruppen.
  • Entspannungsverfahren, insbesondere Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, oder Autogenes Training, Hypnose.
  • Selbstsicherheitstraining, Training sozialer Fähigkeiten und Problemlösungsstrategien in der Gruppe.
  • Psychoedukation d. h. Vermittlung von Grundkenntnissen der jeweiligen psychischen Störung, z. B. einer Depression, und der Behandlungsmöglichkeiten einschließlich der Selbsthilfemöglichkeiten.
  • Sozialarbeiterische/sozialpädagogische Betreuung im engeren Sinne, von der Arbeitsplatzberatung hin bis zur Schuldnerberatung, zur Vorbereitung von Berentung, zur Klärung familiärer Situationen vor Ort.
  • Vermittlung von Kontakten und Anbindung an Sozialpsychiatrische Dienste, Psychosoziale Beratungsstellen, Suchtberatungsstellen, auch an Selbsthilfeeinrichtungen (Suchtkranke, Selbsthilfegruppe für Depressive).
  • Stationsversammlungen zur Klärung des stationären Alltags und der stationsbezogenen Freizeitgestaltung gemäß eigener Planung.

 



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Letzte Aktualisierung am 28.03.2013




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